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Was ist Geothermie

Der Begriff Geothermie steht für Erdwärme und umfasst die thermische Energie, die im Untergrund lagert. Diese Wärme gelangt durch Konvektion an die Erdoberfläche, wo sie dann beispielsweise als Heizenergie verwendet werden kann. Der Untergrund dient dabei sozusagen als geothermisches Lager, welches seinen Bestand selbstständig und kontinuierlich erneuert.

Vorteile der Geothermie

- mehr als 75% der benötigten Heizenergie kommt aus dem Erdreich
und ist kostenlos
- geringere Kosten pro kWh im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen
- jährliche Einsparungen von bis zu 70% gegenüber fossilen Brennstoffen
- ungefährlich: kein Gasaustritt, keine Brandgefahr
- kein Schornstein, Feuerraum,
Tank oder Gasbehälter
- keine jährliche Überprüfung
oder Reinigung notwendig
- geringer Wartungsaufwand
- hoher Wirkungsgrad
- unabhängig von Öl- und Gaspreisschwankungen
- CO2-Ausstoß um bis zu
55-100% verringert
- universelles System zum Heizen
im Winter, zum Kühlen im Sommer
und zur Warmwasserbereitung in Dusche und Bad
- geothermische Energie ist erneuerbar und überall vorhanden


Zahlt es sich aus in Geothermie zu investieren?

Geothermische Energie ist überall im Erdreich vorhanden. Man kann sie einfach durch Erdwärmesonden sammeln und mittels der Flüssigkeit welche in diesen Sonden zirkuliert nach oben bringen. Geothermie ist gratis, natürlich, erneuerbar und unterliegt keiner Preissteigerung.



Wie funktioniert eine Erdwärmeanlage?

Eine Erdwärmeanlage besteht aus 3 wesentlichen Bausteinen:

- ein System zur Energiegewinnung
- eine Wärmepumpe
- ein System zur Wärmespeicherung und Wärmeverteilung


ein System zur Energiegewinnung eine Wärmepumpe ein System zur Wärmespeicherung und Wärmeverteilung Die Wärmeenergie wird im Erdreich mittels Rohren aus Polyäthylen und einer Trägerflüssigkeit gesammelt und zur Wärmepumpe transportiert. Die Wärmepumpe "pumpt" diese Energie auf eine höhere Temperatur und liefert sie an die Heizung oder den Warmwasserboiler.